

Trotz jahrelanger Bekämpfung marschieren Bettwanzen wieder in europäische Schlafzimmer. Obwohl die Hygienestandards weltweit gestiegen sind, verbreiten sich die blutsaugenden Parasiten auch wieder bei uns.Die Ursachen dafür sind unter anderem darin zu suchen, dass die Menschen gegenüber Pestiziden zunehmend sensibel reagieren und daher im Gegensatz zu früher Insektizide nicht mehr flächendeckend eingesetzt werden. Zudem haben die Blutsauger Resistenzen gegen gewisse Wirkstoffe entwickelt.Ein weiterer Grund ist die steigende Mobilität unserer Gesellschaft: Urlaubs- und Geschäftsreisen, häufigere Umzüge durch die steigende Flexibilität im Arbeitsleben begünstigen die Verbreitung der hartnäckigen Schädlinge erheblich.
Bettwanzen, auch Hauswanzen, werden zwischen 3,5 und 5,5 mm lang, im vollgesogenen Zustand sogar bis zu 9 mm. Die Blutsauger ernähren sich von menschlichem Blut, sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber in Ritzen: in Bettgestellen, Matratzen oder gar hinter den Installationen für Lichtschalter oder Steckdosen.
Die Bettwanzen sind in ihrer Verbreitung an den Menschen und den ihn umgebenden Menschen gebunden. In Städten findet man sie oft in Wohnungen, die an die Brutstätten verwilderter Tauben anschließen.
Die Parasiten sind übrigens Hungerkünstler - nach einer Mahlzeit können sie bis zu 500 Tage fasten und überleben deshalb auch gut in ungenutzten Möbeln, zum Beispiel in befallenen Second-Hand - oder Flohmarkt-Möbelstücken.
Bettwanzen beißen in sogenannten „Wanzenstraßen“, da sie meistens nicht sofort auf ein Blutgefäß treffen. Ihr Speichel enthält anästhetisierende Wirkstoffe, sodass der Biss nicht gleich bemerkt wird. Er ruft jedoch einen starken Juckreiz hervor, der über eine Woche anhalten kann. Bei empfindlichen Menschen kann er zudem Hautentzündungen auslösen. Insgesamt wurden 28 verschiedene Krankheitserreger in den Bettwanzen nachgewiesen.
Einen Bettwanzenbefall erkennt man an einem unangenehm süßlichen Geruch, der von den Parasiten als Alarm-Pheromon ausgeschieden wird.
Ein weiteres Merkmal sind dunkle Flecken, die durch Wanzenkot entstehen.
Die Bekämpfung eines Befalls sollte unbedingt durch einen qualifizierten Fachmann vorgenommen werden. Der Spezialist wählt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eines der verschiedenen Verfahren und entscheidet, ob zum Beispiel der Einsatz von geeigneten Aerosolen oder die Beseitigung mit dem Heißluftverfahren zur Anwendung kommen kann.
P.S.D. übernimmt die Bestandsaufnahme und die Beseitigung der Schädlinge als geprüfter und zertifizierter Schädlingsbekämpfer. Schnell, diskret und effektiv.
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weitere Infos zum Bettwanzenproblem finden Sie -> hier veröffentlicht
Und hier einen aktuellen Bericht zur Forschung -> den Artikel im Spiegel Online lesen
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