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Chemische Schädlingsbekämpfung

Von einer chemischen Schädlingsbekämpfung spricht man, wenn Chemikalien eingesetzt werden. Das sind Insektizide gegen Insekten, Akarizide gegen Milben und andere Spinnentiere, Rodentizide gegen Nagetiere, Larvizide gegen die Larven von Insekten und Milben. Diese werden im Sprüh-, Spritz- oder Nebelverfahren eingesetzt!

Die Schädlinge nehmen die Giftstoffe je nach eingesetztem Mittel über die Haut, Atem- oder Verdauungsorgane auf und sterben daran.

Die Vorteile einer chemischen Schädlingsbekämpfung bestehen zum einen in der allgemeinen Effektivität und Zuverlässigkeit der einzelnen Verfahren. Zum anderen gibt es viele chemische Mittel, die den Tieren einen schnellen schmerzlosen Tod ermöglichen.

Die Nachteile einer chemischen Schädlingsbekämpfung liegen z.T. im Bereich des Tierschutzes. Der Tod, den die Schädlinge durch die giftigen Chemikalien erleiden, kann sich bei bestimmten Mitteln bzw. bei nicht korrekter Anwendung in manchen Fällen verzögern, sodass unnötige Tierquälerei die Folge ist. Auf der anderen Seite können aber auch Resistenzen gegenüber chemischen Mitteln entstehen, wenn sie übermäßig eingesetzt wurden, sodass die Zuverlässigkeit zumindest nicht hundertprozentig gegeben ist.

Der zentrale Nachteil besteht allerdings darin, dass zahlreiche Chemikalien (teilweise nur durch fehlerhafte Anwendung) auch für den Menschen gesundheitsschädlich sind und es zu schwerwiegenden Giftunfällen kommen kann. Was die meisten Anwender von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln in diesem Zusammenhang unterschätzen, ist die Tatsache, dass viele der gängigen “Chemiekeulen” keine hinreichenden Prüf- und Zulassungsverfahren über sich ergehen lassen mussten und von jedem Laien gekauft und angewendet werden können.