Gartenschläfer

Gartenschläfer

Lateinisch: Eliomys quercinus

Der Gartenschläfer ist ein Säugetier aus der Familie der Bilche.

Der Gartenschläfer ist in etwa so groß wie ein Maulwurf. Seine Oberseite ist gelblich-bräunlich gefärbt, während seine Flanken und seine Unterseite weiß sind. Seine Augen sind von einem schwarzen Streifen eingefasst, der hinter der Nase beginnt und sich bis an den Hals bzw. hinter die Ohren fortsetzt. Der ansonsten kurzhaarige Schwanz weist am Ende eine schwarz-weiße, buschig behaarte Quaste auf. Die Kopf-Rumpflänge beträgt beim Gartenschläfer zwischen 10 und 17cm. Sein Schwanz hat eine Länge von 9 bis 12,5cm. Gartenschläfer wiegen etwa 45 bis 120g.

Die Ernährung des Gartenschläfers entspricht der des Siebenschläfers, wobei der Gartenschläfer tierischer Kost den Vorzug gibt.

Zuhause ist der Gartenschläfer in Laubwäldern, Mischwäldern, Parks und Gärten. Anders als es sein Name jedoch vermuten lässt, ist der Gartenschläfer vornehmlich in lichten Wäldern anzutreffen. Sein Nest aus Moos und Wurzelfasern baut er in Bäumen, Sträuchern, Baumlöchern, Nistkästen, verlassenen Vogelnestern und Felsspalten.

Gartenschläfer sind ausgezeichnete Kletterer, die ihren Winterschlaf in Baumlöchern oder Erdhöhlen verbringen.

Die Lebenserwartung des weniger geselligen Gartenschläfers ist mit fünf bis sechs Jahren geringer als die des Siebenschläfers.

Fortpflanzung

Die Brunstzeit des Gartenschläfers ist von April bis Mai. Nach einer Tragzeit von 23 Tagen wirft das Weibchen im Mai/Juni durchschnittlich drei bis vier Junge (maximal sieben). Die jungen Gartenschläfer haben ihre Augen 18 Tage lang geschlossen. Sie werden wie die Siebenschläfer circa 28 Tage lang gesäugt und sind ebenso nach 60 Tagen selbstständig. Die Geschlechtsreife setzt ebenfalls nach etwa einem Jahr ein.

Befall

Wie die Siebenschläfer finden sich auch die Gartenschläfer mitunter in Gebäuden wieder.

Schadwirkung

Bei einem Einzug ins Gebäude ähnlich wie beim Siebenschläfer

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