

Jedes Jahr fällt in Deutschland Bausubstanz in dreistelliger Millionenhöhe gefrässigen, holzzerstörenden Schädlingen zum Opfer.
Es gibt mehr davon, als man denkt. Der schlimmste ist der Hausbock als Verursacher von Totalschäden in Dachstühlen und an Balken. Die Folge davon: Gefahr für Leib und Leben durch völlig zerstörte tragende Holzbauteile.
Und das Allergemeinste daran: Lange Zeit sieht man von aussen gar nichts - bemerkt man dann die Spuren ist es meistens schon zu spät. Der Dachstuhl und alle tragenden Teile müssen dann komplett erneuert werden. Damit es erst gar nicht soweit kommt, bieten wir Ihnen unseren "Sicherheits-Check" gegen den Hausbock und seine gefrässigen Kollegen an:
Beratung, Vorbeugung, Bestandsaufnahme und die Durchführung von allen notwendigen Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen - falls der Hausbock schon seine Spuren hinterlassen haben sollte.
Wir helfen Ihnen bei der rechtzeitigen Vorbeugung gegen holzzerstörende Schädlinge und übernehmen auch solche anstrengenden Tätigkeiten wie die Entrümpelung Ihres Dachstuhls - wenn wir schon mal oben sind und Sie es wünschen.
Wir übernehmen ebenso die Dachbodenreinigung von Taubenkot, Dachrinnenreinigung und Dachrinnenschutz, Entrümpelungen - auch von Messiewohnungen.
Möchten Sie mehr über unsere wirkungsvollen Massnahmen für Gebäude- und Holz-Schutz oder unseren "Sicherheits-Check" wissen?
Rufen Sie uns einfach an 0711-8 66 66 91 oder benutzen Sie das
1. Hausbock (Hylotrupes bayulus) besser bekannt als "Holzbock"
Der Hausbockkäfer zählt unter den Trockenholzinsekten wohl wegen des hohen Schadenspotentials zu den bekanntesten holzzerstörenden Insekten. Der Hausbockkäfer wird 10 bis 25 mm lang. Sein Körper ist länglich oval. Er hat die für alle Bockkäfer typischen, sehr langen und gegliederten Fühler. Die Grundfarbe der Käfer ist braun. Auf den Flügeldecken trägt der Käfer zwei auffällige weiße Punkte. Das Halsschild ist mit zwei schwärzlichen Schwielen versehen. Die Larven sind weißlich-gelblich und werden bis zu 30 mm lang. Sie sind im Querschnitt oval und ihr Körper fast nicht behaart. Die Beine der Larven sind stark zurückgebildet. Entwicklung: Das Weibchen legt etwa 50 bis 160 Eier mit ihrer Legeröhre in Risse am Holz ab. Nach ca. 4 Wochen schlüpfen die Larven. Sofort bohren diese sich in das Holz ein und entwickeln sich dort bis zu 10 Jahren lang. Ist die Larve ausgewachsen, verpuppt sie sich und der erwachsene Käfer verlässt das Holz durch ein ovales, ca. 4 X 7 mm großes Ausflugloch.
2. Gemeiner Nagekäfer (Anobium punctatum), besser bekannt als "Holzwurm"
Gefährdete Holzarten oder Bauteile: Der gewöhnliche Nagekäfer befällt sehr viele Laub- und Nadelholzarten, kernhaltige Hölzer allerdings nur im Splint oder in angefaultem Zustand. Gefährdet sind Konstruktionshölzer (Fachwerk, Deckenbalken über dem Keller, Treppen, Einbauten und Möbel), insbesondere bei hoher Holzfeuchtigkeit und mäßiger Temperatur. Schadenserkennung: Die zahlreichen runden Schlupflöcher (1-2 mm) dieses Nagekäfers durchlöchern die Holzoberfläche. Die unregelmäßig verlaufenden Fraßgänge sind mit Bohrmehl und kleinen Kotbällchen ausgefüllt.
3. Brauner Splintholzkäfer (Lyctus brunneus)
Gefährdete Holzarten oder Bauteile: Der gewöhnliche Nagekäfer befällt sehr viele Laub- und Nadelholzarten, kernhaltige Hölzer allerdings nur im Splint oder in angefaultem Zustand. Die häufigsten Befallstellen sind Verkleidungen, Leisten, Parkettböden, Möbel. Schadenserkennung: Der Durchmesser der runden Schlupflöcher (1-1,5 mm) ist ähnlich wie beim Nagekäfer. Die Fraßgänge verlaufen überwiegend in Richtung der Holzfaser und sind mit puderfeinem Bohrmehl verstopft.
4. Gemeine Holzwespe (Sirex juvencus)
Gefährdete Holzarten oder Bauteile: Schlüpfende Wespen, mit frischem Bauholz (Nadelholz) in das Gebäude gebracht, können dem Holz aufliegende Stoffe, z.B. Abdichtungsmaterial von Flachdächern, Dachfolien, Bleiabdeckungen, Teppiche usw. durchfressen.
Schadenserkennung: Der Durchmesser der runden Schlupflöcher beträgt ca. 4-7 mm.
Möchten Sie mehr die schlimmen holzzerstörenden Schädlinge wissen?
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Vorbeugender Holzschutz
Viele Altbaubesitzer kennen die Probleme. Irgendwann bei Sanierungs- Ausbauarbeiten wird festgestellt, dass Holzbauteile von Holz
zerstörenden Insekten schon so geschädigt sind, dass bereits die Statik in Frage gestellt ist. Oft wird dann der Sanierungsumfang viel höher als vorgesehen. Leider wird in vielen Fällen erst zu spät die Wichtigkeit eines vorbeugenden Holzschutzes eingesehen.
Deshalb sollte bei verbauten, oder nicht mehr kontrollierbaren Holzkonstruktionen unbedingt ca. alle 10 Jahre ein vorbeugender Holzschutz vorgenommen werden, um die teilweise sehr hohen Kosten bei einer Sanierungsmaßnahme (bekämpfender Holzschutz) zu vermeiden.
Bekämpfender Holzschutz
Holzschutzmaßnahmen gegen Insekten sollten auf jeden Fall dem Fachmann überlassen werden. Denn hier muss zunächst das Schadensbild analysiert und bei tragenden Konstruktionen gegebenenfalls die Resttragfähigkeit beurteilt werden. Je nach Art des Befalls, besteht u. U. sogar eine Meldepflicht gegenüber den Behörden.
Chemische Holzschutzmaßnahmen
Die meisten Holzschutzmittel dürfen ohnehin nur durch Fachbetriebe mit entsprechender Sachkunde nach Gefahrstoffverordnung ausgebracht werden und nicht durch andere Baubetriebe (wie z.B. Zimmereibetriebe) „mal eben mitgemacht werden“.
Holzschutzmittel, die zur vorbeugenden Behandlung oder zur Bekämpfung eines Befalls bestimmt sind, bedürfen einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung. Zur Bekämpfung von Holzschädlingen werden zum Teil giftige Stoffe eingesetzt, bei deren Verarbeitung eine Reihe von Schutzmaßnahmen hinsichtlich Umwelt und Gesundheit zu beachten sind. Eine Lasur, welche mit einem „Blauen Engel“ gekennzeichnet ist (Verleihung durch das UBA) ist frei von Bioziden und enthält maximal 10 % org. Lösemittel - es kann sich hierbei also niemals um ein „Holzschutzmittel“ handeln.
P.S.D. verwendet ausschließlich amtlich geprüfte und zugelassene Holzschutzmittel und für die übrigen Anwendungsfälle (nichttragender Bereich, Sanierung sowie früher auch für bekämpfende Maßnahmen) geprüfte Holzschutzmittel, die im Pkt. 11 der DIN 68 800 T4 empfohlen werden.
Schließlich sollen nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung keine weiteren Gefahren für den Nutzer von dem Bauteil ausgehen.
Heißluftverfahren
Beim Heißluftverfahren wird mit Spezialgeräten, heiße Luft über Rohre in den befallenen Raum geleitet, bis die für die Holzschädlinge tödlich wirkende Temperatur erreicht ist. Maßgebend für eine sichere Abtötung der Schädlinge ist die Holzkerntemperatur, die für mindestens eine Stunde wenigstens 55 °C betragen muß.
Um diese Bedingungen zu erfüllen, muß über einen Zeitraum von ca. 8 - 12 Stunden (je nach Raumgröße, Balkenstärke, Undichtigkeiten, Grundtemperatur etc.) die Raumtemperatur auf ca. 80 - 100 °C gehalten werden. Über den Temperaturverlauf wird ein Heizprotokoll geführt, wobei die maßgebenden Temperaturen mit Holzkernthermometern im Balkeninneren gemessen werden. Nach einem erfolgreich durchgeführten Heißluftverfahren wird das behandelte Holz noch einer vorbeugenden Schutzbehandlung nach DIN 68800 T3 unterzogen - diese Kombination beider Verfahren sorgt für einen langanhaltenden sicheren Schutz.
Die vielen Vorteile der Heißluftmethode:
1. Die Durchführung erfolgt frei von Chemikalien und ohne Geruchsbelästigung
2. Die Hölzer werden nicht gebeilt und nicht verfärbt (ein wichtiger denkmal-pflegerischer Aspekt)
3. Sichere, messbare Abtötungstemperatur der Schädlinge in relativ kurzer Zeit
4. Gleichzeitige Abtötung von tierischen und pflanzlichen Holzschädlingen.
5. Die Heißluft gelangt ggfs. ohne Mehraufwand auch hinter ausgebauten Dachräumen
6. Die Anwendung kann auch bei gestrichenen und verputzten Hölzern erfolgen
7. Garantierte kurze Ausführungszeit mit nur geringer Aufwandsbelästigung, da die hierzu benötigten Spezialmaschinen außerhalb des Gebäudes aufgestellt werden
8. Verträglichkeit bei Folgebehandlung, wie Feuerschutz und Dachausbaustoffen
P.S.D. setzt, wo es möglich ist, schadstofffreie und umweltschützende Bekämpfungsmassnahmen ein. AeroKill z.B. ist ein schonendes und giftfreies Bekämpfungsverfahren mittels Heissluft gegen Holz- und Hygieneschädlinge aller Art, sowie Parasiten. AeroKill ist optimal für den Einsatz in sensiblen Bereichen (auch zum Schutz von Antiquitäten) geeignet, in denen keine Insektizide eingesetzt werden sollten, z. B. Hotelzimmer oder Lebensmittelbetriebe, die rund um die Uhr produzieren.
P.S.D. als IHK-geprüfter Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung informiert Sie gerne über alle Leistungen zum Gebäudeschutz und Holzschutz und macht Ihnen ein Angebot.
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100% für Ihre Sicherheit
Zeitgemässe Schädlingsbekämpfung ist praktizierter Umweltschutz mit dem Ziel, Menschen und Materialien vor Schädlingsbefall zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist fundiertes Fachwissen in vielen Bereichen notwendig - denn nur der Fachmann kann Ihnen die Sicherheit geben, Wirkstoffe und Bekämpfungsmittel sachgemäss und wirkungsvoll einzusetzen.
P.S.D. Schädlingsbekämpfung GmbH & Co. KG ist ein geprüfter Fachbetrieb und als solcher Mitglied im Verband Deutscher Schädlingsbekämpfer. Wir sorgen für fachgerechte Schädlingsbekämpfung in Wohnungen, Häusern, Betrieben, Verwaltungen und Heimen. Wir arbeiten für den privaten Auftraggeber genauso wie für gewerbliche Betriebe, grosse Unternehmen, die öffentliche Hand und Kommunen.
Seit 2008 sind wir in den Bereichen
Schädlingsbekämpfung, Taubenabwehr, Holzschutz, Hygienemanagement, Wespenbekämpfung
und seit 2011 zusätzlich in den Bereichen
Aerokill® Thermische Schädlingsbekämpfung, Entrümpelung, Geruchsbeseitigung zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008.
Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb.
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In unserem Shop finden Sie Produkte zur Taubenabwehr, Schädlingsbekämpfung, Wespenbekämpfung, Holz- und Bautenschutz
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