Schwarze Rossameise

Schwarze Rossameise

Lateinisch: Camponotus herculeanus

Adulte Tiere: Arbeiterin 6-14 mm lang und Königin bis zu 18 mm lang, Kopf schwarz, Beine dunkelrot.

Die Schwarze Rossameise (Camponotus herculeanus) beansprucht eher einen feuchten Lebensraum in Hochlagen der Mittel- oder Hochgebirge und legt Nester gewöhnlich in lebenden Bäumen (eher in Weichhölzern wie Fichte, Tanne, Kiefer, gelegentlich auch in alten Obstbäumen, seltener in anderen Laubbäumen) an. Die Entwicklung verläuft über Ei, Larve und ein Puppenstadium, ist also holometabol (vollständige Metamorphose). Eine fortpflanzungsfähige, zur Schwärmzeit (Schwärmzeit: Anfang Mai-Ende Juni) geflügelte Königin errichtet an geeigneter Stelle ein Nest. Wenige Tage nach der Eiablage schlüpfen aus den Eiern beinlose, mit rückgebildeter Kopfkapsel versehene Larven. Alle Ameisen sind eusoziale, d. h. staatenbildende Tiere wie z. B auch Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen. Ein Ameisenvolk setzt sich aus sich durch ihre Größe, ihren Aufgabenbereich und ihren Körperbau voneinander unterscheidenden Individuengruppen (sog. Kasten) zusammen: Aus stets ungeflügelten Arbeiterinnen, die sich nicht fortpflanzen können, geflügelten Männchen und zum Schwärmen geflügelten, fortpflanzungsfähigen Weibchen (Königinnen). Dabei sollen bis heute nicht ganz geklärte Vorgänge bei der Geschlechts- bzw. Kastenzugehörigkeit von der Art der Befruchtung, Temperatur und Herkunft der Larvennahrung usw. beeinflussbar sein.
Wird die Ameise mit Bauholz in Gebäude eingeschleppt, können sehr schnell große Schäden entstehen.

Vorbeugende Maßnahmen / Bekämpfung:Um dem Eindringen von Ameisen in ein Gebäude vorzubeugen, sollte das Mauerwerk nach kleinen Fugen und Rissen überprüft werden und entsprechend abgedichtet werden. Im Außenbereich können Ameisen durch Ameisengranulat (siehe P.S.D. Online-Shop) bekämpft werden. Im Innenbereich eignen sich Köderdosen (siehe P.S.D. Online-Shop), die mit einem entsprechenden Ameisengel befüllt werden. Das Ameisengranulat lässt sich auf zwei Weisen ausbrinen, entweder im Streuverfahren oder im Gießverfahren. Bei dem Gießverfahren wrid das Granulat in Wasser aufgelöst und über das Ameisennest und und ihre Wege geschüttet. Der Vorteil ist, dass die Flüssigkeit auch sehr gut in kleine, schmale Ritzen und Fugen eindringen kann.

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